Alben: Sleater-Kinney Comeback nach 10 Jahren: Knalliger und Puristischer Indie-Punk-Noise-Rock aus den USA

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Gastartikel von Philipp –

Das US-amerikanische Mädels-Trio aus Olympia, im Bundesstaat Washington, legt nach. Und wie!

Die 1994 gegründete Band, mit den aktuellen Mitgliedern Corin Tucker, Carrie Brownstein und Janet Weiss, veröffentlichte am 16. Januar 2015 Ihr Comeback-Album „No Cities To Love“ auf Sub Pop.
Das Power-Trio mit dem auf dem ersten Blick seltsam erscheinenden Namen – Sleater-Kinney bezieht sich auf eine Ausfahrt der Bundesautobahn 5 (I-5) zwischen Seattle und Portland Namens „Sleater Kinney Road“ – bleibt seinen eigenen Wurzeln treu und feuert ein 10 Titel starkes Album irgendwo zwischen Indie-Rock, Punk und Noise-Rock in die Welt hinaus.

Sleater-Kinney gründete sich zu Zeiten der Riot Grrrl Bewegung. Die Bewegung entstand in den Anfängen der 1990 Jahre als feministische und subkulturelle Gegenbewegung zur allgemein herrschenden männlichen Musik-Dominanz und den von Männern geprägten Bühnenshows. Riot Grrrl umschloss insbesondere die US amerikanische Hardcore-Punk Szene. Auch Jahrzehnte nach dieser „Aufruhrzeit“, klingen Sleater-Kinney nach wie vor Rau, Alternativ und einfach herrlich kernig und unangepasst. Die Mädels haben sich ganze zehn Jahre für ihr Comeback Zeit gelassen, um jetzt mit ihrem – mittlerweile achten Album – in 2015 wieder richtig durchzustarten. „No Cities To Love“ ist durchgehend eingängig und auch für Genreneulinge zugänglich und absolut zu empfehlen. Man spürt die Energie, die Power und die Aufrichtigkeit, die Corin, Carrie und Janet in dieses Album gelegt haben. So wünscht man sich ein Comeback-Album. Klasse! Mein persönliches Highlight ist Track Nr. 2 – „Fangless“. Der Track kommt fast dancig und etwas poppig rüber, durchdringt einen aber direkt in den ersten Tönen mit cooler Punk-Attitüde und Catchy Vocals. Corin Tucker und Carrie Brownstein, beide für Gesang und Gitarrenspiel zuständig, glänzen auf „No Cities To Love“ mit ihren vollen und Powergeladenen Stimmen. Weiteres Highlight: Track Nr. 7 – „Gimme Love“. Schöne eingängige und melodiöse Töne und die, wie gehabt, tollen Vocals machen einfach Lust auf mehr.
Viel mehr! Ich kann euch das Album wirklich nur ans Herz legen. Reinhören lohnt sich!

Ihr könnt das Album hier, bei artistxite, herunterladen: Sleater-Kinney – No Cities To Love. Weitere tollen Alben, aus verschiedenen Rock Stilrichtungen, findet ihr ebenfalls als Musik Download und MP3 Download bei artistxite.de. Neuigkeiten aus der Musikwelt gibt’s auch auf dem Musik Blog.

Bildnachweis: www.subpop.com